blöde Gurken
Scheiß Abend. Petzi kriegt schon etwas Hunger und hat gerade ihr Buch fertig gelesen, also ist der natürlichste Weg, der in die Küche. Zuerst mal ein Haselnußjoghurt, hmh gut. Aber der Bauch ist noch nicht so recht voll. Also noch ein Schinken-Käse Brot mit Gurkerln hinterher. Gurkenglas bleibt auf der Anrichte stehen. Petzi hat fertig gegessen. Plötzlich lässt sich auch der werte Herr Erzeuger blicken. Plus rötlichem Anhang. Er sucht die Pfanne (Petzi weiß wo die ist), sie heizt die Herdplatte an. Frage dannach warum wir nur so wenig Berner-Würstl gegessen haben. Petzi klärt auf: Bruder und Pa haben jeweis 2 gegessen, Petzi nur eine. Berner kommen in die Pfanne, keine Ahnung wieviele. Dann wird der Tisch gedeckt. Petzi kriegt auch einen Teller. Wundert sich etwas, immerhin hat ja keiner gefragt, ob sie auch etwas möchte. Wird wohl vorausgesetzt. Obwohl ein anderer schon geleerter Teller vor ihr steht. Der Vater holt das Glas mit den Gurkerln, sowie Senf und Majoketchup (eine eklige Mischung direkt aus der Tube). Plötzlich macht sich der untere Teil des Gurkenglases selbstständig in Richtung Boden auf. Vater fragt in die Runde, wer Gurken gegessen und das Glas nicht richtig verschlossen hat. Petzi outet sich. Weiß allerdings, dass sie nicht die alleinige Schuldige sein kann. Denn sie lässt das Gals normalerweise entweder ganz offen oder verschließt es richtig. Die Rote ist ihre Hauptverdächtige. Die stand die ganze Zeit neben dem Gurkenglas, das zwischen dem Kühlschrank und der Herd platziert war. Der wär echt zu zu trauen, dass sie den Deckel nur drauf legt, um mehr Platz für die beschissenen Berner zu schaffen. Aber sicher kann sich Petzi nicht sein. Nur keine Beschuldigungen verlauten lassen, die nicht hunderprozentig untermauert werden können. Alles ist aufgewischt, der gepolsterte Sessel von Petzi notdürftig gereinigt (wie kann sie schon das Gurkenwasser aus der Polsterung kriegen?)
Scheiße, jetzt ist der Vater reingekommen, warum auch immer. Und sie muss natürlich zu heulen beginnen. Scheiße. Klar meine Schuld. Und die Rote will mir bestimmt nichts auswischen. Auch klar. Ich beschuldige ja eh niemanden. Und ich lass mich heute sicher nicht mehr blicken. Aber die Würstlgeschichte ist noch nicht zu Ende. Weiter im Text.
Die Berner sind fertig, Teller werden geordert und stell sich einer vor, Petzi kriegt 2 von diesen Scheißdingern auf den Teller. Kurz zuvor fragte der Vater, wieviele sie wolle, ihre Antwort: "Am liebsten gar keines", verhallt ungehört und wird nur von diesen 2 öligen, umwickelten Wurschtdingern kommentiert. Brav hat sie eines gegessen, die unberührte Semmel zurück ins Sackerl getan, das verschähte Scheinsendprodukt in den Kühlschrank verfrachtet, Senf und Ketchmajo in den Kühlschrank befördert und den Geschirrspüler mit dem Geschirr (auch dem der anderen) gefüttert. Sehr beherrscht das Ganze, mit dem Ziel so schnell wie nur möglich aus der Küche zu verschwinden (deshalb diese aufopfernde Abräumaktion - denn sonst wär sie ja gegangen ohne auch nur einen Handgriff zu tun, obwohl sie das Essen ja gar nicht wollte!)
Endlich aus dem Zimmer raus, hat sie ihren Laptop geschnappt, hochgefahren, Shakespear's Sisters in den Media Player geladen und all den Frust nieder geschrieben. Zwischen durch, als ihr Vater ins Zimmer kann, hat sie wohl die Person gewechselt, aber die Geschichte ist erzählt und somit gegessen. Aber trotzdem versteht sie noch immer nicht, warum sie nicht nach ihren Essenswünschen gefragt wurde. Sie versteht es einfach nicht. Blöde Gurken, blöder Berner, blöde Rote.
Eigentlich eigenartig, dass ich mich immer noch so wie der trotzige Teenager verhalte, wenns um den Vater und die Rote geht und phänomenal, wie schnell die Tränen immer noch kommen können. Hoffentlich ruft der Blackmage bald zurück.. Brauch jemanden, dem ich meine Geschichte vorlesen kann. Bloß kann ich jetzt niemand anderen mehr anrufen, denn der BM könnte ja zurück rufen. *seufz*
Hab ich überreagiert? War ich wirklich 14 statt 24? Hab mich wirklich bemüht, und mit der Roten will ich einfach keine Konflikte haben, das ist die Mühe echt nicht wert. Vorallem ist sie mir die Arbeit nicht wert. Ich stelle mich den Konflikten nur, wenn sies auch wert sind. Dem Vater hab ich versucht es zu erklären (natürlich hab ich die sch***würschteln nicht erwähnt, das wär echt kindisch), aber das hat nicht recht funktioniert. Die Tränen hab ich ignoriert, er auch. Oder mit dem Bm wars ja auch immer wieder konfliktreich, da hab ich mich auch durch gekämpft, weil es zu wertvoll war, um nicht darum zu kämpfen. Aber die Rote ist mir nichts wert, höchstens den Frieden um meines Vaters willen.
Scheiße, jetzt ist der Vater reingekommen, warum auch immer. Und sie muss natürlich zu heulen beginnen. Scheiße. Klar meine Schuld. Und die Rote will mir bestimmt nichts auswischen. Auch klar. Ich beschuldige ja eh niemanden. Und ich lass mich heute sicher nicht mehr blicken. Aber die Würstlgeschichte ist noch nicht zu Ende. Weiter im Text.
Die Berner sind fertig, Teller werden geordert und stell sich einer vor, Petzi kriegt 2 von diesen Scheißdingern auf den Teller. Kurz zuvor fragte der Vater, wieviele sie wolle, ihre Antwort: "Am liebsten gar keines", verhallt ungehört und wird nur von diesen 2 öligen, umwickelten Wurschtdingern kommentiert. Brav hat sie eines gegessen, die unberührte Semmel zurück ins Sackerl getan, das verschähte Scheinsendprodukt in den Kühlschrank verfrachtet, Senf und Ketchmajo in den Kühlschrank befördert und den Geschirrspüler mit dem Geschirr (auch dem der anderen) gefüttert. Sehr beherrscht das Ganze, mit dem Ziel so schnell wie nur möglich aus der Küche zu verschwinden (deshalb diese aufopfernde Abräumaktion - denn sonst wär sie ja gegangen ohne auch nur einen Handgriff zu tun, obwohl sie das Essen ja gar nicht wollte!)
Endlich aus dem Zimmer raus, hat sie ihren Laptop geschnappt, hochgefahren, Shakespear's Sisters in den Media Player geladen und all den Frust nieder geschrieben. Zwischen durch, als ihr Vater ins Zimmer kann, hat sie wohl die Person gewechselt, aber die Geschichte ist erzählt und somit gegessen. Aber trotzdem versteht sie noch immer nicht, warum sie nicht nach ihren Essenswünschen gefragt wurde. Sie versteht es einfach nicht. Blöde Gurken, blöder Berner, blöde Rote.
Eigentlich eigenartig, dass ich mich immer noch so wie der trotzige Teenager verhalte, wenns um den Vater und die Rote geht und phänomenal, wie schnell die Tränen immer noch kommen können. Hoffentlich ruft der Blackmage bald zurück.. Brauch jemanden, dem ich meine Geschichte vorlesen kann. Bloß kann ich jetzt niemand anderen mehr anrufen, denn der BM könnte ja zurück rufen. *seufz*
Hab ich überreagiert? War ich wirklich 14 statt 24? Hab mich wirklich bemüht, und mit der Roten will ich einfach keine Konflikte haben, das ist die Mühe echt nicht wert. Vorallem ist sie mir die Arbeit nicht wert. Ich stelle mich den Konflikten nur, wenn sies auch wert sind. Dem Vater hab ich versucht es zu erklären (natürlich hab ich die sch***würschteln nicht erwähnt, das wär echt kindisch), aber das hat nicht recht funktioniert. Die Tränen hab ich ignoriert, er auch. Oder mit dem Bm wars ja auch immer wieder konfliktreich, da hab ich mich auch durch gekämpft, weil es zu wertvoll war, um nicht darum zu kämpfen. Aber die Rote ist mir nichts wert, höchstens den Frieden um meines Vaters willen.
morphetetis - 1. Mrz 2007, 19:30
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