Von Schönem und Normalem
Barbara fragt, was man gestern schönes erlebt hat.
Es war schön, die Kleine abzuholen und mit ihr in der Stadt unterwegs zu sein. Sonst war alles normal. Nichts besonders herausragend Schönes. Drum frag ich mich auch, wann ich das letzte Mal so richtig glücklich war. Wann ich mich zum letzten Mal richtig gefreut hab. Und was nötig ist, damit ich mich so fühle. Das traurige ist, dass ich es nicht weiß. Ich gebe mich mit wenig zufrieden, nehme was ich kriegen kann. Aber glücklich macht es mich nicht. Manchmal ist es schön, aber meistens ist es normal.
Es gibt schon auch erfüllende, schöne, beglückende Momente, aber die sind immer nur so kurz, gleich gehts mit normal weiter.
Einfach mal dabei inne halten und lang glücklich sein wär schön.
Es ist anstrengend immer ausgeglichen, positiv und fröhlich zu sein. Vielleicht bin ich deshalb immer so müde. Manchmal schaff ich es nicht mehr, diese Mauer aufrecht zu erhalten. Dann bin ich klein, verletzlich und traurig. So wie jetzt gerade. Dann wäre es schön, wenn man mich fest in den Arm nimmt, mir versichert, dass man mich auch so lieb hat und dass alles gut wird. Nach 5 Minuten bin ich dann wieder normal, versprochen.
Es war schön, die Kleine abzuholen und mit ihr in der Stadt unterwegs zu sein. Sonst war alles normal. Nichts besonders herausragend Schönes. Drum frag ich mich auch, wann ich das letzte Mal so richtig glücklich war. Wann ich mich zum letzten Mal richtig gefreut hab. Und was nötig ist, damit ich mich so fühle. Das traurige ist, dass ich es nicht weiß. Ich gebe mich mit wenig zufrieden, nehme was ich kriegen kann. Aber glücklich macht es mich nicht. Manchmal ist es schön, aber meistens ist es normal.
Es gibt schon auch erfüllende, schöne, beglückende Momente, aber die sind immer nur so kurz, gleich gehts mit normal weiter.
Einfach mal dabei inne halten und lang glücklich sein wär schön.
Es ist anstrengend immer ausgeglichen, positiv und fröhlich zu sein. Vielleicht bin ich deshalb immer so müde. Manchmal schaff ich es nicht mehr, diese Mauer aufrecht zu erhalten. Dann bin ich klein, verletzlich und traurig. So wie jetzt gerade. Dann wäre es schön, wenn man mich fest in den Arm nimmt, mir versichert, dass man mich auch so lieb hat und dass alles gut wird. Nach 5 Minuten bin ich dann wieder normal, versprochen.
morphetetis - 14. Okt 2008, 10:03
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