Gedankliches

Dienstag, 14. Oktober 2008

Von Schönem und Normalem

Barbara fragt, was man gestern schönes erlebt hat.
Es war schön, die Kleine abzuholen und mit ihr in der Stadt unterwegs zu sein. Sonst war alles normal. Nichts besonders herausragend Schönes. Drum frag ich mich auch, wann ich das letzte Mal so richtig glücklich war. Wann ich mich zum letzten Mal richtig gefreut hab. Und was nötig ist, damit ich mich so fühle. Das traurige ist, dass ich es nicht weiß. Ich gebe mich mit wenig zufrieden, nehme was ich kriegen kann. Aber glücklich macht es mich nicht. Manchmal ist es schön, aber meistens ist es normal.
Es gibt schon auch erfüllende, schöne, beglückende Momente, aber die sind immer nur so kurz, gleich gehts mit normal weiter.
Einfach mal dabei inne halten und lang glücklich sein wär schön.

Es ist anstrengend immer ausgeglichen, positiv und fröhlich zu sein. Vielleicht bin ich deshalb immer so müde. Manchmal schaff ich es nicht mehr, diese Mauer aufrecht zu erhalten. Dann bin ich klein, verletzlich und traurig. So wie jetzt gerade. Dann wäre es schön, wenn man mich fest in den Arm nimmt, mir versichert, dass man mich auch so lieb hat und dass alles gut wird. Nach 5 Minuten bin ich dann wieder normal, versprochen.

Donnerstag, 11. September 2008

Überplant

Puh, ich werde heute 6 Mädls auf Besuch bei mir haben.
Und ich muss noch soooo viel tun.
Gestern wollte ich aufwaschen, aber das Wischtuch war plötzlich wie vom Erdboden verschwunden (Bestimmt habens die Katzen gefressen. Wahrscheinlicher ist aber, dass es beim letzten Mal Trocknen am Balkon plötzlich Flügel bekommen hat).

Also muss ich jetzt was neues zum Aufwaschen besorgen.
Zusätzlich brauch ich noch
  • 210g Schokolade (für die Brownies)
  • Nudeln
  • Paprika
  • Paradeiser
  • Käse
  • Sauerrahm
  • viel, viel zusätliche Zeit, die ich nicht hab
Ich muss nämlich auch um 16.30 zum Tierarzt gehen. Wohnung weiter hübschisieren, Nudelsalat + Brownies machen. Das geht sich nieee bis 18 Uhr aus. Und die Biologin kommt wahrscheinlich früher. Aber das macht nix.

Mittwoch, 6. August 2008

Tatoos + Du

Hach ich mag es, wenn Leute eines meiner Tatoos entdecken und es dann entsprechend bewundern (und es auch ernst damit meinen). Und dann daraus auch noch ein nettes Gespräch entsteht.
Hierbei gehts um einen Kollegen, den ich eh schon die ganze Zeit (mehr als ein Jahr) hier kenne und den ich immer schon geduzt hab (ist schon um einiges älter als ich). Immer wieder wundern sich meine Koleginnen (zB. auch gestern), warum ich ihn nicht sieze, ihnen ist das Du-Wort noch nicht angetragen worden, dabei ist die eine schon ziemlich lang hier und die andere arbeitet sehr eng mit ihm zusammen.

Das duzen ist wohl so entstanden, dass er mit der karenzierten Kollegin gut befreundet war. Diese hat mich oft zum Essen mitgenommen oder er war immer wieder tratschen da (tut er auch jetzt noch). Dadurch hat sich mir nie die Frage 'wie sprech ich ihn an' gestellt, ich habs einfach von der Kollegin übernommen. Und ihn hat das nie gestört, obwohl er zu den anderen Kolleginnen ziemlich förmlich ist (abgesehen von der Kollegin, die mit mir im Zimmer ist, die verstehen sich auch gut und sind per du).

Apropos Tatoo. Hab wieder mal ein bissl rumgegoogelt. Eh nix gefunden. Will aber immer noch. Am liebsten so wie in 'pieces of April' am Hals. Muss nicht unbedingt eine Kirsche sein, aber schon etwas Kleines, das ich auch mal mit meinen Haaren verdeckten kann. Oder natürlich am inneren Unterarm. Zarte Blumenranken vielleicht, aber am liebsten etwas, das für mich eine Bedeutung hat. Aber bloß kein Schriftzug.

Freitag, 4. Juli 2008

Berufswahl?

An meinen Handarbeiten mag ich besonders, dass erst nach und nach erkennbar ist, was es wird. Langsam fügt sich alles zusammen, es entsteht durch und in meinen Händen.
Allerdings will ich nicht fürs Handarbeiten bezahlt werden, da müsst ich ja viel ziemlich schnell machen, macht keinen Spaß mehr.
Ich meine dieses entstehen lassen und schaffen. Könnt ich nicht damit irgendwas machen? Abstrakt gesehen ist das eh überall.. Auch wenn ich einen dämlichen Nachrichtenartikel schreibe, entsteht nach und nach was, aber da wird jedes Wort noch hundermal verändert, jeder Satz gedreht, Absätze verschoben. Wenn ich einen Stich mache, bleibt der auch dort! Ein Teddy hat seine Nase nunmal in der Mitte und die Arme links und rechts. Es ist alles strikt vorgegeben, lässt aber trotzdem ziemlich viel Spielraum. Die Vorgabe ist ja nur der mögliche Rahmen in dem ich mich bewegen kann. Aus einem Teddy wird nunmal kein Polsterüberzug. Und wenn ich mal etwas schief oder ungenau nähe, ists auch egal! Das macht mein Werk nur noch einmaliger

Also was kann ich nun damit werden?

Montag, 15. Oktober 2007

zwischenmenschliches

Irgendwie ist es schon eigenartig.. Anfangs hab ich gedacht es wär bloß Eifersucht, die mich diese Antipathie gegen jene Person hegen ließ, aber ich glaub, ich mag sie einfach so nicht..

Freitag, 28. September 2007

warum eigentlich?

Eigentlich könnt es doch egal sein, wen ich vermisse oder nicht.. Ich darf doch mein Herz eh nicht öffnen. Ich darf ja gar nicht an irgendetwas zukünftiges denken, ich darf mich gar nicht binden. Also warum immer wieder diese Rückzieher? Ich kann nämlich nicht mehr zurück.

Donnerstag, 27. September 2007

Nur damit es nicht verloren geht.

Liebeserklärung an mich selbst. wie macht

Tränen sind schon drinnen, der fertig gestopfte Kopf steckt schon untrennbar am Hals.
Jetzt stopf ich ihm noch den Mimo (das ist mir eigentlich gleich, ich habe weiter gelebt, mein Leben hat sich ja wirklich.
Was soll das tun wonach ihm ist, und er war allein, in der Tasche, das ich vorgestern im Internet bin..
Hoffentlich ist niemandem was passiert.
Oh, ich will dich nicht anfassen, ich kann nicht..

Random Text

Sonntag, 23. September 2007

Spät.

Es ist schon ganz dunkel. Also ist es auch schon ganz spät.
Viel zu spät.

Oder?

Samstag, 15. September 2007

...

Apropos schlecht fühlen. Wenn ich das hier lese, zieht sich mein Herz auch zusammen, und wieder geb ich mir allein die Schuld. Aber eigentlich bin ich zumindest an dem hier nicht allein Schuld. Also nur halb schuld.. Irgendwann hab ich mir angewöhnt, mir die größte Schuld zu geben, wenn ich etwas blödes mache. Einfach weil es einfacher ist, so muss ich nämlich nur mit mir böse sein..

...

Manchmal bereue ich doch. Vorallem, wenn so etwas lese. Dann fällt mir wieder ein, wie schön es war und was ich mit meinem Tun zerstört hab. Und dann tut es wieder weh.

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